Allgemein


Ja, das wurde ja auch mal Zeit. Nicht nur beim Strom und beim Auto wird ordentlich abgezockt, auch bei den Banken. Wer hätte es gedacht :)

Die Banken bekommen Geld für ca. 1% Zinsen und werfen es Leuten für bis zu 18% hinterher. Eine Marge von 17%. Davon träumt doch jeder Selbstständige, von seiner Arbeit tatsächlich so eine Marge ziehen zu können, auch vor Steuern. Wer schon mal versucht hat sich erst gar keinen Dispokredit einräumen zu lassen, hat sicher gemerkt, wie scharf die Banken darauf sind, diesen angeblichen Risikokredit unter die Leute zu bringen. Banken, die nach ihren aufgeblähten Immobiliengeschäften sowieso schon von unseren Steuergeldern subventioniert werden, schlagen damit nochmal beim Verbraucher zu. Nachweislich von einer Lobbypoltik profitierende Branche zockt ihre Kunden weiter ab. Zwar nicht alles, aber die Zahlen sagen genug. Auch hier sollte der Verbraucher Zeichen setzen und solchen Firmen den Rücken kehren. Leute die sich nicht von solchen Methoden ködern lassen, machen das sowieso. Ratenkredite sind billiger und damit läßt sich auch leichter die Bank wechseln. Es sei denn man hat mehr Geld ausgegeben als man hat. Ein Dispo ist in meinen Augen einfach nachgeworfenes Geld, die in einer teuren Bringschuld enden kann. Was man nicht hat, sollte man auch nicht ausgeben. Vor allem junge Leute schlindern so schnell in die Schuldenfalle, die unweigerlich zuklappt, wenn man sich fremdes Geld aufschwatzen läßt. Preise vergleichen und mit Konsumgütern so umgehen, daß man sie erst kauft, wenn das Geld auf dem Konto ist. Das spart viel Geld. Wer die Dispozinsen auf Sonderangebote drauf rechnet, wird schnell merken, das der Kauf wohl kein Sonderangebot mehr war, sondern ein privates Sponsoring an die Bank, welches man nicht von der Steuer absetzen kann.

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Wer konservativ gewählt hat, hat nicht nur scheinbar christliche Werte gewählt, sondern auch gleich ein paar alte Atomkraftwerke mit.

Klammheimlich wird der Vertrag zum Atomausstieg ein bischen “relativiert”, es locken über 200 Millarden Euro Gewinn für die Stromkonzerne. Dagegen sind die Kosten für die Entsorgung von 1,5 Millarden wohl “Peanuts”. Für Gorleben wurde angeblich dieser Betrag ausgegeben um zu prüfen ob der Salzstock zur Endlagerung dienen kann. Und, wer jetzt böses denkt, damals wurde Gorleben entgegen anderer Expertenempfehlungen, als Endlager vom Landeschef in Niedersachsen auserkoren. Dieser trug damals den Namen Albrecht. Also nicht nur Löcher in Gefängsnismauern, sondern auch auch noch Löcher in Sicherheitskonzepten für die sämtliche nachkommende Generationen.

Das Ganze mit der Ausrede damit der Strompreis auch “günstig” bleiben kann. Dieser ist gemessen an anderen Ländern, die im übrigen weniger Atomstrom produzieren, recht hoch. Aber nicht weil die etwas die Energiepreise in dem Maße gestiegen sind, sondern weil die Konzerne die Preise künstlich hochhalten.

Meiner Meinung nach sollten grundlegende Produkte wie Strom, Getreide und Fleisch aus dem Börsenhandel verschwinden. Der Bürger als Melkkuh hat Tradition, soziale Marktwirtschaft was ist das?

Schaltet endlich die alten Atommailer ab! Ich will meinen Kindern keine strahlenden Salzstöcke hinterlassen und auch keine verseuchte Welt weil die Atomlobby mit Hilfe konservativer Atomnutten ihren Reibach machen wollen.

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Was war sie doch gross die Freude als die FDP und Guido Westerwelle mit seinem Guidomobil als Koalitionpartner der CDU in die Regierung einzogen. Doch die Zustimmung schwindet zusehens. Die FDP erweist sich mehr und mehr als nicht Regierungsfähig. Das Ansehen von Westerwelle hat eine absoluten Tiefstand erreicht. Dabei wollte man soviel erreichen. Doch tatsächlich hat die FDP bis jetzt nichts erreicht. Stattdessen macht ihr Boss (Guido Westerwelle) mehr und mehr lediglich durch markige Sprüche von sich reden. Doch markige Sprüche alleine reichen nicht. Den Worten müssen auch Taten folgen.
Und da hapert es doch erheblich. Es ist eine Sache eine Diskussion über Hartz 4 loszutreten, aber eine andere, auch mit konkreten Verbesserungen aufzuwarten.
Manchmal ist weniger doch mehr!

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Da gibt es sie also, die Missbrauchsfälle in der Kirche und der Aufschrei ist gross. Doch ist das alles so neu?
Das die Kirche, namentlich die katholische Kirche, kein gutes Händchen in Sachen Sexualität hat ist bekannt.
Noch heute werden Kondome abgelehnt. Noch heute gibt es das Zölibat.
Und Kinder werden immer noch durch die Erbsünde gezeugt.
Als Ergebnis gibt und gab es seit Jahrhunderten schon Missbrauch, Pädophilie und Homosexualität in der Kirche.
Beispiel gefällig?
Zitat:
“Für den Zeitraum 1723 bis 1820 belegen die Akten, die in den Diözesanarchiven gesichtet wurden, nicht weniger als 3.775 Fälle, in denen es um geschädigte Beichtkinder geht. Ein großer Teil der Beschuldigten hatte hohe Ämter inne.”
Untersucht wurden hier Akten in Spanien.
(Zitiert aus einem Artikel des Heise Verlags. Link: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32073/1.html)
Es gab Päpste, deren Amtszeit weniger durch geistliche Botschaften, den durch sexuelle Ausschweifungen bekannt wurden. So z.B. Papst Alexander VI (Borgia), dem legendäre Orgien nachgesagt werden.
So verwundert die jetzige Aufregung schon ein wenig. Immerhin ist das Zölibat sicher nicht eine probate Methode um die Sexualität des Menschen zu stoppen. Sexualität gehört zum Menschen dazu. Und Priester die einen Lebensgefährten haben dürfen und auch Sex, sind sicher wesentlich weniger gefährdet! Doch so einen Umschwung in der katholischen Kirche anzuregen dürfte einer Revolution gleichkommen.
Und irgendwie ist zu bezweifeln, das ausgerechnet ein deutscher Papst solcherart von sich Reden macht.

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Da fährt eine Bischöfin der evangelischen Kirche betrunken, konkret mit 1,54 Promille Alkohol, Auto und wird dabei erwischt. Und schon ist es gross das Geschrei! Da ist in den ‘Schlagzeilen von Höllenfahrt und Sünderin die Rede.

Selbstverständlich ist eine Alkoholfahrt kein Kavaliersdelikt. Aber ich bin sicher das diese Fahrt eine wunderbare Ablenkung war für einen Sündenfall, den ich als den wesentlich schlimmeren empfinde. Dem jahrelangen Missbrauch von Schutzbefohlenen an katholischen Schulen und der erschreckenden Art und Weise wie die Kirche, namentlich die Jesuiten damit umgegangen sind.

Missbrauch von Kindern ist strafbar, genau wie eine Autofahrt unter Alkohol. Aber offenbar handelt es sich dabei schon um ein Kavaliersdelikt, den obwohl die Verantwortlichen davon wussten, wurde niemand zur Rechenschaft gezogen!
Keine Anzeige, kein Gerichtsverfahren, kein Gefängnis, stattdessen Versetzung an andere Schulen wieder mit Kindern.

Hier wurde vertuscht, weggesehen, gelogen und betrogen. Auch Menschen die für die Kirche arbeiten sind nur Menschen und machen Fehler. Und mir ist eine Bischöfin, die auch strafrechtliche die Konsequenzen ihrer Alkoholfahrt trägt lieber als Lehrer, die sich noch immer an Kindern vergehen können, weil die Kirche schweigt oder vertuscht.

Es ist ein Verbrechen, sich an Kindern zu vergehen, das gilt auch wenn man in der Kirche ist. Die Täter gehören bestraft, mit allem was das deutsche Gesetz dafür vorsieht.
Noch mehr bestraft gehören in meinen Augen allerdings die, die obwohl Sie davon wussten, es nicht zur Anzeige gebracht haben sondern vertuscht haben.  Diese Leute gehören ins Gefängnis, Kirche hin, Kirche her. Und das für möglichst lange Zeit.

Alkoholisiert Auto zu fahren ist schlimm und es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen die Bischöfin daraus zieht. Zumindest der weltlichen Gerichtbarkeit stellt sie sich. Ob weitergehende Schritte erforderlich sind kann nur Sie und die evangelische Kirche entscheiden.

Kindesmissbrauch kommt für mich gleich nach Mord. Und merkwürdigerweise hat es hier bisher keine Konsequenzen gegeben! Lediglich Versetzungen, sogar ins Ausland um der deutschen Gerichtsbarkeit zu entgehen, hat es gegeben.

Merke: Sünde ist kein Privileg der normalen Menschen, Sünde kann uns alle treffen!

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Im August 2008 habe ich schon einmal über Verpackungen geschrieben.
Damals war von Mogelpackungen und Luftverpackungen die Rede.
Es gibt ein Sprichwort: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
Pustekuchen! Den da gibt es ja noch die EU. Und die hat netterweise neue Möglichkeiten zum Betrügen geschaffen!
Unter dem Deckmantel der Liberalisierung wurden diverse Verpackungsnormgrössen abgeschafft. So soll der Hersteller nicht mehr unterschiedliche Verpackungsgrössen für verschiedene Länder produzieren müssen (Kostensenkung), und für den Verbraucher sollte das vergleichen von Produkten besser funktionieren.
Tatsächlich ist das ganze aber nur eine Möglichkeit mehr, für die Hersteller versteckte Preiserhöhungen durchzuführen oder schlicht zu betrügen.
Wie funktioniert das ganze und warum?
Beispiel Schokolade. Eine Schokolade war bisher in Deutschland mit einer Verpackungsgrösse von 100-, 125-, 250-, 500- oder 1000-Gramm- vorgeschrieben. Diese grössen sind jetzt weggefallen. Konsequenz: Sie greifen in das Regal und kaufen eine Schokolade. Der Preis, großgeschrieben und daher auffällig hat sich nicht geändert. Und doch hat sich was geändert. Statt 100 Gramm sind nämlich nur noch 90 Gramm in der Schokolade. Also 10% weniger!
Ich nenne sowas eine versteckte Preiserhöhung. Da in Deutschland ausserdem keine Pflicht zur Angabe eines Grundpreises besteht, kann ich also nur mit Hilfe eines Taschenrechners tatsächlich Preise vergleichen.
Interessant ist auch, was alles von der neuen Vorschrift betroffen ist, nämlich Grundnahrungsmittel und Artikel des täglichen Gebrauchs!
Das betrifft zum Beispiel Milch, Kakao, Wasser, Limonade, Fruchtsäfte, Zucker, Mehl, Schokolade, Waschmittel und Reiniger.
Ein paar Produkte haben allerdings noch immer ihre Normgrössen!
Bei Wein, Sekt und Spirituosen bleiben die vorgeschriebenen Größen beispielsweise vorerst bestehen.
Mit eine bischen Nachdenken kommt man auch schnell darauf, warum das so ist!
Stellen sie sich vor, wenn in der Flasche Bier nicht mehr 0,33 Liter oder 0,5 Liter oder 1 Liter sind.
Ein nationaler Aufschrei wäre die Folge. Schlagzeilen über Betrug würden die Medienlandschaft beherrschen, sogar von Boykott wäre die Rede.
Mein Tip: Geben sie acht was sie kaufen und wieviel es wiegt!

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Nun wissen wir Bescheid. Die 68er sind schuld daran dass Priester Schutzbefohlene für ihren unterdrückten und/oder unreifen sexuellen Wünsche missbrauchen. Dann sind sicher die vielen Zukunftsromane daran schuld dass man heute bis zum Mond fliegen kann.

Diese Äusserung des Bishofs Mixa verhöhnt nicht nur die Opfer jahrelangen Missbrauchs, es zeigt auch wie die Kirche Sexualität teilweise sieht. Nicht etwa als eine normale menschliche Eigenschaft (und auch der Tiere), die vor allem der Fortpflanzung dient, sondern als ein manipulatives Phänomen welches nicht dem Mensch eigen ist. Die Natur hat es allerdings so eingerichtet dass kaum ein Mensch diesen sexuellen Bedürfnissen entgehen kann, auch Priester nicht. Wenn man das alles so liest und hört fragt man sich doch als normal sexuell lebender Mensch ob manche Leute nicht nur Priester werden um ungestraft Kinder missbrauchen zu können. Denn es drängt sich mir immer wieder die Frage auf – warum sind diese Leute nicht hinter Gitter wie andere Leute auch die Kinder prügeln und vergewaltigen?

Mit welchem Recht werden diese Leute vor dem Gesetz geschützt? Auch wenn sie in ihrer sexuellen Entwicklung gestört sind, haben sie doch nicht das Recht aufgrund ihres Priestertum von weltlichen Strafen befreit zu sein. Das will mir einfach nicht in den Kopf.

Ist das kirchlich verordnete Zölibat schuld? Könnte man meinen wenn man die Zahl der Vorfälle mit denen in der evangelischen Kirche vergleicht. Andererseits leben viele Menschen freiwillig zölibatär ohne dass sie auf unschuldige Opfer losgehen.

Der Punkt scheint einfach in der dogmatischen Handhabung seitens der Kirche mit Sexualität überhaupt zu liegen. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein, ganz einfach. Das sexuelles Verhalten nicht nur eine Frage des eigenen Willens ist, sollte sich auch langsam bis zu Kirche herumsprechen. Denn seit 1968 gibt es diesen Missbrauch nicht erst, den gibt es schon solange diese Klosterschulen und Jugendzentren bestehen. Untersucht wurden Fälle seit 1910.

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Hm, eine Meldung die mich doch mal positiv gestimmt hat was das EU-Parlament überhaupt angeht. Es soll ja doch tatsächlich das erste Gesetz sein welches vom Parlament gekippt worden ist, welches zuvor vom EU-Rat eingebrockt wurde. Das ist die eine Seite die ich dabei sehe. Die andere ist, wieso hat der EU-Rat überhaupt die Stirn alle internationalen Überweisungsdaten aus und zwischen europäischen Ländern den USA quasi auf dem Tablett zu servieren? Ein Tag der offenen Tür sollte doch eigentlich Präsentationen vorbehalten sein.

Natürlich war es wieder der Terrorismus der angeblich nicht anders bekämpft werden kann wie alle Bürger erstmal als Terroristen zu behandeln und sie ausspionieren zu lassen. Es wäre wieder ein weiterer Schritt in die Beweisumkehr gewesen, der Staat muss nicht die Schuld beweisen, sondern der Bürger seine Unschuld. Und das kann er scheinbar am besten indem er sich von oben bis unten und von vorne bis hinten in all seinen Lebensbereichen durchleuchten lässt.

Noch eine Seite, die man leicht vergisst, Wirtschaftsspionage ist auch ein Aspekt beim ungehinderten Datenaustausch. Wenn man an die hoch monetäre gesellschaftliche Struktur der USA denkt, kann leicht der Verdacht auftauchen das Daten von den Geldflüssen nicht nur dem Antiterror-Gebahren nützt, sondern auch der nordamerikanischen Wirtschaft. Ich meine wir haben schon genug von den Krisen über den Teich mitnehmen müssen.

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Offensichtlich wollen Jugendschützer im Internet eine Sicherheit erreichen die es im realen Leben auch nicht gibt. In einem neuen Gesetzentwurf zum Medienstaatsvertrag sollen nun auch Social Networks besser auf Jugendschutz kontrolliert werden können. Zwar unter dem Mantel einer Selbstkontrolle, folgt man dieser nicht, gibt es Ordnungsstrafen. Bei aller Diskussion um einen virtuellen Jugendschutz fehlen immer die Eltern und deren Aufsichtspflichten – und der Hinweis auf funktionierende Filterprogramme. Das Internet ist kein Kinderspielplatz, es wurde auch nicht geschaffen um Kinder unabeaufsichtigt durch die Welt fliegen zu lassen. Es ist ein Medium wie jedes andere auch und die Erziehungsberechtigten müssen sehen was ihren Kindern schadet. Der Pornofilm im Schlafzimmerschrank unterliegt der Aufsicht der Eltern, einen Internetzugang kann von keinem Kind bestellt werden, dazu muss man erwachsen sein und diesen auch bezahlen können. Wer als Erwachsener seine Kinder ungehindert und ungefiltert surfen lässt, handelt fahrlässig. Nicht der Anbieter aus Holland, USA oder sonstwo auf der Welt ist dafür verantwortlich wer seine Inhalte sieht, sondern die Leute die bestimmte Angebote suchen und, wenn diese Inhalte nicht Jugendgerecht sind, diese auf dem heimischen PC zu filtern, genauso wie den Pornofilm sicher zu verschliessen. Alles andere ist aktive Zensur unter dem Mantel des Jugendschutzes. Aber das kennen wir ja schon.

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Wer kennt nicht den Song “Alle Männer sind Schweine” von den Ärzten aus den frühen 90ern? Irgendwie hatte ich heute den ganzen Tag eine kleine Abwandlung im Kopf “Alle Medien sind Schweine” – zumindest wenn es um die Schweinegrippe geht. Als normaler Zeitungsleser und Mediennutzer bekommt man die pure Panik um die Ohren geknallt. Die Schweinegrippe ist allerorten, tausende Menschen werden sterben. Es impliziert nicht nur das man generell an der Schweinegrippe sterben muss, sondern auch ein völlig falsches Bild von der Krankheit selbst. Fest steht wohl nur eines, an der “normalen” Influenza sterben weit mehr Menschen, und das überall auf der Welt. Gefährdet sind vor allem Menschen deren Immunsystem geschwächt ist, also alte Menschen, Stressgeplagte, chronisch Kranke und Menschen mit anderen schlechten Lebensbedingungen zurecht kommen müssen. Diese sollten sich vor den sonstigen Grippeerkrankungen genauso schützen wie vor der Schweinegrippe.

Da bleiben bei einem Versuch die ganze “Schweinewelle” einigermassen nüchtern und neutral zu betrachten bald nur noch ein oder zwei Krankheiten, die Panik verursachen sollten, übrig, die Medienkrankheit Panikmache und Sensationsheischerei. Man muss eigentlich nicht daran erinnern dass i.d.R. unsere studierte Elite diese Massenmanipulationen betreibt. Allen voran natürlich wieder die Bildzeitung auf deren Titelblatt man fast schon die Panikmeldung in Sachen Schweinegrippe vermisst wenn diese mal nicht mit dem Wort “Schweine …” beginnt. Diese sollte eigentlich besser die fast nackte Frau auf der Titelseite anziehen, damit diese sich nicht ansteckt.

Unsere allseits beliebten Kracher des Privatfernsehens sind da nicht viel besser, diese weiden diese eierlegende Wollmilchsau nahezu täglich aus. Frei nach dem Motto, was den Menschen Angst macht ist eine gute Schlagzeile, oder auch mehrere auf jeden Fall wert. Beispiele fallen mir dazu viele ein, egal ob es um Krankheiten oder andere emotionale Anfälligkeiten geht. Da explodieren plötzlich Zahlen ins unermessliche (nur die Staatsverschuldung fällt da meist nicht so ins Gewicht), dramatische Entwicklungen werden heraufbeschworen (z. B. “Killerspiele”, Kindesmissbrauch, Paintballspiele, Pornografie) nur um der Schlagzeilen willen, ohne weitere Differenzierungen und mit einem eigenen Hintergrundwissen was studierten Journalisten eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste. Die toten Soldaten in Afghanistan interessieren dabei wohl nur bis zur Beerdigung, aber ich stelle die Behauptung auf dass dort mehr gestorben sind als an der Schweinegrippe in Deutschland.

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