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Leute die unsere Geschichten klauen ist in Spiegel-Online zu lesen. Australiens Medienmogul der einige etablierte Presseprodukte (z. B. das Wall Street Journal) inne hat, will Suchmaschinen aussperren und die Onlineausgaben seiner Printmedien nur noch kostenpflichtig zur Verfügung stellen.

Australiens öffentlicher Rundfunksender ABC nannte die Pläne Murdochs für bezahlte Inhalte im Internet das “klassische Spiel eines Imperiums im Niedergang”

So könnte man es auch nennen. Sollen sie doch, bekomme ich dort keine passenden Informationen lese ich halt Bild bei der sowieso die User den Content einstellen. Womit klar ist dass die Zielgruppe nicht der gemeine Bürger sein kann. Wer liest schon das Wall Street Journal ausser elitäre Insider? Sollte man meinen. Doch die Meldungen häufen sich, so hat sich auch z. B. Spiegel Online monetäre Strategien ausgedacht den Onlineauftritt zu finanzieren.

Nun sind gute Recherchen nicht gesät wie Blogs und der Alltagstwitter. Für gute Recherchen bin ich persönlich auch bereit zu zahlen. Eine Dokumentation die fundiert ist, gut recherchiert und vielleicht noch einen authentischen Vorort-Aufenthalt erfordert, kann nicht kostenlos sein, genauso wenig wie andere geschützte Werke. Es ist und wird ein Dauerthema bleiben, wie schützt man digitalisierte Medien die ihr Geld “wert” sind. Schaut man in die jüngste Vergangenheit ist das Gejammere darum bei der Content- und Medienindustrie immer wieder sporadisch zu  hören un der Schrei nach dem Gesetzgeber recht laut. Und das weil genau diese Industrie sich jahrelang geweigert hat das Internet mit seinen Möglichkeiten ernst zu nehmen, anstatt von Anfang an diese medialen Chancen richtig wahr zu nehmen und zu investieren. Nun ist es erkannt und es wird monetär deutlich. Wie schrecklich aber auch. Hier sage ich “selber Schuld”. Erst eine technische Entwicklung verpennen und dann nach dem Gesetzgeber schreien um die eigenen Unzulänglichkeiten wieder auszubügeln.

Lasst Euch echte Mehrwerte einfallen die Online und Print verbinden, Euren Lesern wirklich bei der Informationsbeschaffung und Auswertung helfen, dann wird auch gezahlt. Aber für Anzeigenabhängigkeiten, Lobbyverfasste und Gefälligkeitsartikel wirds kein Geld vom Leser geben. Der Traum einen Button “hier zahlen” einzubinden und dann rollt der Rubel schon, den hatten schon andere die Internet verschlafen haben. Den Niedergang der Hedgefonds hätte auch ein Wall Street Journal schon mal eher anmahnen können. Fachjounalismus muss auch fachlich rüber kommen. Alltagsnews sind morgen von gestern, die zahlt sicher keiner.

Machen wir halt noch eine “Flatrate”, eine für die GEZ, eine für Musik, eine für Filme, eine fürs Internet, eine für die Presse, eine für Kultur und so weiter. Es werden dann noch einige kommen, Radio fällt mir da gerade noch ein, die privaten Radiosender müssen ja auch leben. Wenn das nicht klappt, schaffen wir halte Werbeflatrate, die Werbeindustrie ist ja auch ziemlich gebeutelt, und zum guten Schluss eine Suchmaschinenflatrate, wenn diese nicht mehr Inhalte von grossen Medienkonzernen indizieren dürfen, gehen die Einnahmen sicher auch zurück?

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Wer schon länger den Unterschied zwischen rot und schwarz in der Politik gesucht hat, dürfte an dieser Stelle endlich einmal fündig werden. Betreuungsgeld für Eltern die ihre Kinder zu Hause erziehen. Ich kann mir  nicht helfen, aber Erinnerungen ans Mutterkreuz werden wach. Statt Kind- und Elterngerechte Einrichtungen wie eine bildungsfördernde Vorschule zu schaffen, soll das Geld nun in die Familien gehen. Es bedarf keiner grossen Fantasie um zu merken wer das zu Hause erledigen wird. Die Frauen natürlich, und zwar diejenigen die selbst schon vom deutschen Bildungssystem vernächlässigt wurden und sowieso dem Arbeitsmarkt nichts mehr nützen. Der Begriff “Herdprämie” passt genau. Verkauft wird der ganze Schmarrn auch noch als Hilfe zur freien Entscheidung ob man zu Hause seine Kinder erziehen “will” oder diese in einer Einrichtung unterbringen “will”. Als ob das bei der derzeitigen wirtschaftlichen Situation eine Frage des Willens sei.

Das ist Verlaub Frauenverarsche par excellance und kann nur aus einem schwarzen Lager kommen in dem es eh nur Frauen gibt deren Haushalt von einer bezahlten Haushaltshilfe geschmissen wird, die man sich dort selbstverständlich leisten kann. Denkt man noch dazu an die Kinder, die damit automatisch in der “Bildungsfernen Schicht” landen, kann einem nur noch schlecht werden. Indem man benachteiligte Frauen zu Pseudohauslehrern degradiert, werden diese Kinder systematisch von Abitur und Uni abgehalten.

Also hier eine fette virtuelle Ohrfeige für schwarze Familien- und Bildungspolitik.

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Die neue Regierung hat sich konstituiert. Personalkarussel kann  man das wohl nennen. Ein Schäuble im Finanzministerium kann ja noch angehen – wenn er die Gesundung der Finanzen genauso verhement und verbissen betreibt wie das Innenministerium in Sachen Bürgerausspionierung dürfte diese Besetzung nicht die schlechteste sein. Der Mann hat nun wenigstens eine Aufgabe die wirklich einen ganzen Kerl erfordert.  Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg als neuer Verteidigungsminister, nun gut – wenigstens jemand er seine in edlen Zirkeln erworbenen Sprachkenntnisse anwenden kann, als Wirtschaftsminister war er schlicht fehl am Platze. Nun kann er weiter im Tandam mit der gebliebenen Familienministerin international Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen, während jeden Tag anders missbrauchte Kinder verhungern, weil die Industrieländer “hilfreich und gut” armen Ländern zur Seite stehen und deren Ressourcen missbrauchen oder die im eigenen Land für Waffenproduktionen. Mich würde in diesem Zusammenhang die offizielle Argumentationskette interessieren, wer gegen Waffenproduktionen ist, ist sicherlich für Krieg so wie nur potentielle Kinderschänder gegen Internet-Zensur sein können. Leider hat die FDP nicht geschafft diese Bestrebungen einzudämmen, die Bevormundung und Zensurdiskussionen werden weiter gehen, was bei den vorhandenen Menschenbildern ja auch nicht weiter verwundern kann, die Bürger sind sowieso zu dumm die Zusammenhänge zu verstehen, das mussten sich ordentlich arbeitende steuerzahlende Leute ja nicht nur einmal an den Kopf werfen lassen. Ich habe den Hinweis auf Satire hier absichtlich weg gelassen weil ich mehr als einmal den Eindruck hatte diese Politiker meinten das durchaus ernst.

Warten wir ab was für geistige Ergüsse uns diese alte/neue Herrscher-Riege präsentieren wird.

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Alle tun es, Jeder kennt es, Jeder hat es, Jeder geniesst es, Jeder braucht es. Ja sogar für ein gesundes Volkswachstum ist es notwendig, es ist notwendig für eine gesunde geistige und körperliche Entwicklung – Sex und damit auch Pornografie. Der Mensch braucht Sex genauso wie Essen, Trinken  und soziales Leben. Es gehört zum Leben und Fortpflanzen einfach dazu und es gehört zur Erziehung dazu, Erwachsene haben die Pflicht ihre Kinder moralisch und sexuell gesund orientiert zu erziehen.

Huch, was ist das denn? Wie soll das denn gehen – eine gesunde Sexualerziehung? Wie soll das gehen, etwa so wie bei einem Kriminalfilm? Dort ist meist Gut und Böse klar dargestellt. Wer mordet wird bestraft und erwischt wird er immer. Ist das beim Sex genauso? Gibt es bösen und guten Sex, der böse Sex ist der den andere verfilmen und der gute Sex der unter Ehepaaren im dunklen Schlafzimmer stattfindet? Die Pornofilmer sind also die bösen Sexisten, die kinderfressend und frauenschändend nach vielen stinkenden Euros gieren und die Ehepaare dürfen ohne Licht Lust haben und sind für Moral und das Kindermachen zuständig?

Das sexuelle Weltbild muss zumindest beim Gesetzgeber so aussehen, denn in deren Augen scheint Unterhaltung mit nackten Leuten kriminell, schmutzig und Jugendgefährdend zu sein. Denn wie soll  man sonst erklären dass blutrünstige und gewaltträchtige Filme mit Heldenepos leichter zu bekommen sind als ein, auch für Ehepaare, anregender Sexfilm? Warum werden Horror-Filme nicht mit einem gesonderten Alterscheck belegt, während ein anregender Livechat mit einer netten Frau in Deutschland erst einmal einen Gang zur Post erfordert oder ähnliches, der einer Gesichtskontrolle gleichkommt obwohl man beim Kauf eines Internet-Zugangs sowieso schon Volljährig sein  muss. Vertragsunfähige Personen sind i.d.R. minderjährig und haben kein eigenes Einkommen.

In meinen Augen ist so etwas eine Kontrolle meiner sexuellen Gesinnung die keinen anderen, auch den Gesetzgeber nicht, nichts angeht solange ich niemandem schade. Und das tue ich als Erwachsener sicher nicht wenn ich mir zum Beispiel als Single Entspannung im Chat für Erwachsene suche den mit meiner Kreditkarte bezahle ohne vorher noch einmal “gecheckt” zu werden.

Und schaden tut auch kein Anbieter von Pornodarstellungen, welcher mit Sicherheit kein Interesse daran hat, Jugendlichen oder gar Kindern den Zugang zu verkaufen. Die Eltern sind hier in der Pflicht, die Produzenten können nicht auf die Kinder der Leute aufpassen die nicht in der Lage sind ihre Kinder zu beaufsichtigen. Es kann nicht sein dass Filmproduzenten, egal welcher Erwachseneninhalte auch immer, kriminalisiert werden weil der Staat Sex und sexuelles Verhalten regulieren will. Er greift nicht nur in das vom GG festgelegte Erziehungsprivileg ein, sondern auch in die sexuelle Erregungskurve eines jeden Erwachsenen.

Beim Alkoholkauf reicht ein Ausweis, warum reicht das bei einem normalen Sexfilm oder Sexchat nicht aus? Werden die Jugendlichen davon so besoffen dass sie im Krankenhaus landen oder gibt es dadurch weniger Minderjährige die schwanger werden? Wo ist die angebliche sittliche Entgleisung/Gefährdung durch Pornofilme? Wenn diese irgendwo stattfindet dann im Elternhaus und/oder sozialem Umfeld.

Die meisten Sexualstraftäter haben eine restriktive Sexualerziehung “genossen” und haben massive Kontaktprobleme. Dass diese durch den Konsum von Erwachsenen-Inhalten entstanden ist, kann nur jemand behaupten der glaubt das Rambofilme Helden produzieren. Es ist nichts bewiesen aber glauben tun wir schon vieles. Real werden ganze Entertainment-Zweige ins Ausland verlegt, Webmaster kriminalisiert und Erwachsene stigmatisiert. Aber was solls, Deutsche sind sowieso Kinderschänder wenn sie nicht mitmachen was klerikale Minister in ihrem Köpfen ausbrüten.

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Wer nicht aus Akademikerkreisen stammt kennt vielleicht den Spruch “Aus Scheisse Geld machen” nicht. Jedenfalls wird es dort wahrscheinlich “elaborierter” ausgedrückt.

Fest steht, es war noch nie so einfach aus Nichts viel Geld zu machen. Was ist “Nichts”? Es ist die Einfältigkeit und Dummheit wie Leute mit ihren persönlichen Daten umgehen. Das Schlagwort “soziale Netzwerke” birgt nicht  nur Spass und neue Leute kennenlernen, wobei das eine mit dem anderen u. U. nichts miteinander zu tun haben muss. Neue Leute und Kontakte sind nicht immer die Kontakte die man auch will oder sucht. Einen Trojaner auf dem Rechner zu haben ist sicher nicht der Kontakt den man gesucht hat. Seine dokumentierten Saufgelage mit Freunden dienen inzwischen einigen Leuten als Geschäftsgrundlage, denn wer in ist, veröffentlicht Bilder oder Videos davon in sogenannten social networks. Das man für die kostenlose Veröffentlichung seiner persönlichen Festivitäten den Preis seiner Anonymität zahlt, erinnert mich mehr an alte Reime wie “Drinnen sassen Leute schweigend ins Gespräch vertieft”.  Diese wurden ins moderne übersetzt. Heute heisst das “Wer nichts zu verbergen hat … ” so ist der Umkehrschluss wohl “mitgehangen, mitgefangen” oder nur wer etwas zu verbergen hat, outet sein Privatleben nicht öffentlich?

Ich stehe dazu, ich habe meine Familienfeste, meine Feste mit Freunden, meine privaten Daten und damit meine privaten Angelegenheiten nicht veröffentlicht. Es gibt Dinge die ich tatsächlich zu verbergen habe, nämlich mein Privatleben, meine Einkäufe, meine Fahrrouten, meine Telefongespräche mit Freunden, meine Ruheoasen nach einem stressigen Arbeitstag, meine Kleidungsgewohnheiten hinter meiner Wohnungstür, meine schlechte Laune und manchmal geht auch meine gute Laune niemanden was an. Ich hab ein Recht auf mein privates Leben, ein Recht darauf mir meine Freunde auszusuchen, Freundschaften zu entwickeln ohne dass die Weltmeinung dazu etwas zu sagen hat oder meinen Freundeskreis anhand von Profilen in social networks abscannt um mir zu sagen wie ich bin oder sein möchte.

Ich weigere mich mein privates Leben von Leuten die “aus Scheisse Geld machen” durchleuchten zu lassen um mit meinen persönlichen Daten Lebensprofile an Werbetreibende zu verkaufen, ich weigere mich mit den Erlebnissen im Freundeskreis social networks zu finanzieren. Und das darf ich – wie lange noch? Der Begriff informelle Selbstbestimmung ist erst im elektronischen Zeitalter entstanden. Er muss allerdings noch mit viel Leben gefüllt werden. Bis dahin füllen ihn unsere politischen Vormünder für uns, aber auch sind Trends die hinterfragt werden sollten statt mit nebulösen Beschreibungen ein Volk verblöden zu wollen um an deren privatem Leben zu verdienen.

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Nun hats der Wähler dokumentiert, die SPD ist raus aus der Regierung.  Zu Recht wie ich meine.

Keine andere Partei hat so ihre Wähler vor den Kopf geschlagen wie die traditionelle SPD. Hartz4 hat nicht nur das ureigene Stammwählerpotential vergrällt, es hat sogar der CDU in die Hände gespielt die sich dadurch jetzt sozialer darstellen kann als sie es ist. Ein wahres Meisterstück an Unvernunft wurde abgeliefert. Schlimmer noch – dass die Linke soviele Stimmen bekommen konnte zeigt das ganze Ausmass der parteipolitischen Dummheit. Schliesslich wurden diese Stimmen geholt eben weil die Sozialdemokraten diese Themen nicht besetzen konnten, auf jeden Fall nicht so dass die SPD dafür wählbar erschien.

Ich als alter SPD-Wäher kann nur hoffen dass diese alte Partei es schafft sich wieder auf ihre sozialdemokratische Wurzeln zu besinnen und diese auch politisch zu fassen. Aber dafür fehlt mir ein passender Kopf.  Diejenigen die zur Zeit das Sagen in der SPD haben laben sich lieber am Eiertanz zwischen Kapital, Bürgerbevormundung und Sozialabbau. Soziale Gerechtigkeit ist bei anderen Parteien zur Zeit wesentlich besser besetzt.

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Statt sich um die wirklichen Probleme zu kümmern, entwickeln sich unsere Politiker doch lieber zum Vormund jedes einzelnen Bürgers welcher offensichtlich zu blöde ist auf seine Kinder aufzupassen oder seine Ideen ohne die vielen Vorschriften umzusetzen.

Da werden unbescholtene Bürger in ein Überwachungssystem gepresst welches seinesgleichen sucht, zum Beispiel ist es jetzt gesetzeskonform Hartz-IV Empfänger zu observieren, heimliche Ausspähungen im Schlafzimmer, der kriminelle Sozialempfänger könnte ja mit dem falschen im Bett liegen, bzw. nicht alleine weil dann die “so üppige” Sozialleistung gekürzt wird. Kurz gesagt, lebt man falsch gibts keine Hilfen mehr, man muss sich mit Analog-Käse und dem U-Bahnhof als Wohnung begnügen.

Man hatte eine kleine Firma und die ist ohne Schuld pleite gegangen, die Schulden aber bleiben. Es sind keine Einzelfälle bei denen derjenige der das Risiko getragen hat, nun nicht mal mehr ein Konto bei den ach so soliden Banken bekommt um seine täglichen Angelegenheiten regeln zu können.

Ein ganz normaler Bürger, er geht arbeiten, zahlt seine Steuern und seinen Internet-Zugang, er unterschreibt dass er keine Kinder unbeaufsichtigt ins Netz lässt. Will er aber deutsche Erwachseneninhalte konsumieren muss er das noch einmal machen. Abgesehen davon dass es offensichtlich in Mode kommt bestimmte Programme, Spiele und Anwendungen erst garnicht für den deutschen Markt zuzulassen, weil Jugendschutz mehr ein Einnahmequelle und Garantie für sichere staatliche Arbeitsplätze zu sein scheint, als Jugendliche tatsächlich zu schützen. Der Begriff Jugendschutz ist schon so inflationär, dass niemand mehr richtig weiss was eigentlich damit gemeint sein kann, ausser das 17,4 Jährige nicht mehr in Lage sind ihre Dinge ab 18 zu regeln weil sie vorher wie im Wattepaket gehalten wurden.

Was sind Killerspiele? Kaum ein Politiker weiss so richtig mit diesem Kunstbegriff etwas anzufangen. Genau genommen ist Schiffe versenken wohl auch eines, ein Spiel welches wir als Kinder mit Wonne gespielt haben. Wahrscheinlich haben das die Piraten an der afrikanischen Küste früher auch gespielt um die scheinbare Logik zu erhalten.

Während unsere Kinder in einem maroden Schulsystem, welches nur Akademikerkindern auch echte Chancen auf einen Hochschulabschluss einräumt, vegetieren müssen, fährt die Gesundheitsministerin mal eben mit dem gepanzerten Dienstwagen im Urlaub durch die Gegend. Andere Frauen müssen sich Gedanken machen wie sie die Einschulung ihrer Kinder bezahlen,weil der deutsche Staat nicht in der Lage ist die ausstehenden Alimente einzutreiben oder die Familie so geschützt ist, dass sie entscheiden muss, entweder nichts gesundes zu essen zu bekommen oder das Kind nach den Massgaben der Lehrer einzuschulen.

Frühförderung ist sowieso ein Fremdwort, da glaubt die CDU plötzlich an Mutterbindung, während sie ansonsten das dreigeteilte Schulsystem wohl als “Eliteauslese” versteht und sozial schwachen den Zugang zu Gesamtschulen erschwert weil sie dort das Essen zahlen müssen.

Andere Länder könnten hier ein Vorbild sein, dort bekommen sozial schwächere das Essen für ihre Kinder vom Staat und Vorschulen gibt es ab 3 Jahren. Diese Vorschulen verdienen tatsächlich den Namen und sind keine reinen Verwahrungstätten in denen sich intelligente nach dem 5. Lebensjahr  langweilen.

Um hier einen Punkt zu machen – verkauft nicht erwachsene Bürger für blöd und bevormundet sie, sondern schafft Rahmenbedingungen an denen unsere Gesellschaft wachsen kann.

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Man hatte in den letzten Monaten den Eindruck dass der Innenminister sich Zensurdebatten nur aus der Ferne ansieht, sich zurück lehnt und seine Familienministerin in Ruhe die deutschen Kinder als Schutzschild fuer die Durchsetzung eines Gesetzes nimmt welches sich ja “nur” gegen Bilder und Filme von sexuell missbrauchten Kindern im Internet wendet. Wer es noch nicht mit bekommen hat, so können Seiten gesperrt werden ohne richterliche Anordnung, das heisst also auch im Zweifelsfall eigenmächtige Interpretationen von Beamten oder Sachbearbeitern.

Weit gefehlt, Schäuble geht nun mit dem Gesetz auf Wahlkampftour. Mit fiel beim lesen seiner Rede nur noch die Frage ein “Wollt Ihr die totale Freiheit” und gemeint ist totale Kontrolle.

Eine seiner Aussagen war sinngemäss dass man bei der Internetregulierung nicht auf globale Regeln warten. Was soll uns das nun sagen? Dürfen Deutsche nun nur das sehen was ein Innenminister möchte? Zu Ende gedacht ist das ein Deutschnet und kein Internet. Internet bedeutet weltweite Vernetzung von Computern, schneller Gedankenaustausch, schneller Nachrichtenaustausch.

Ach so, das geht natürlich alles nicht wirklich für einen anständigen Deutschen. Weil es in anderen Ländern andere Sitten gibt, oder vielleicht auch gar keine, müssen wir Deutschen also mit dem vorlieb nehmen was uns das Innenministerium an Freiheit zugesteht und nicht die tatsächliche virtuelle Realität “da draussen”. Erwachsene müssen also nicht auf ihre Kinder aufpassen, Abscheulichkeiten aus anderen Ländern registrieren (genügt ja wenn wir Soldaten in andere Länder schicken) , nicht mehr aufpassen ob sie nicht einem Betrüger aufsitzen, nicht mehr aufpassen was die Regierungen so treiben – wird alles erledigt, weil wir Deutsche so gut sind und der deutsche Bundestag es schon richten wird, schliesslich ist es die totale Freiheit wenn man sich ungestört dem Leben und dem Internet hingeben kann, auch wenn alles gut gefiltert ist?

Ja, ich liebe Euch auch … !

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Irgendwie hatte ich das Gefühl einen Lesefehler zu haben. Die SPD ist enttäuscht?

In der Süddeutschen sprach diese mit Drohsel

Zu einem solchen Tenor fällt mir eigentlich nicht mehr viel ein. Wie kann eine Partei vom Wähler enttäuscht sein? Klar, weil sie sich offensichtlich von diesem weit entfernt hat. Seit Wochen schallt dieser Enttäuschungstenor aus den Medien, aber wenn jemand tatsächlich enttäuscht ist, dann ist es der Wähler – und nicht umgekehrt. In welchem Luftschloss lebt die SPD? Sie verarmt systematisch ganze Bevölkerungsgruppen, schmeisst mit dem Koalitionspartner den Pleitefirmen die Euros hinterher, kuschelt mit Webzensur und Steinmeier lässt sich auf dem Parteitag abklatschen als wäre alles in Butter.

Ne Leute, so geht das nicht. Der Wähler ist nicht dämlich und schon garnicht uninformiert. Und Eure Wähler gehen offensichtlich nicht mehr an die Wahlurne weil sie enttäuscht von Eurer Sozialpolitk sind. Dafür habt ihr Jahrzehnte gestanden und nun Eure Wähler geohrfeigt. Da könnt ihr jammern, wehklagen und schimpfen, aber zu feiern habt Ihr nichts. Denn Eure Wähler habt ihr sozial mundtot gemacht. 3 bis 4 Millionen überschuldete Haushalte die kein Land sehen, was sollen diese Leute wählen? Warum sollten sie sich in einer Partei wiederfinden die ihnen diese Misere mit beschert hat. Warum sollen diese sich an eine Partei hängen die es möglich gemacht hat, dass ihre Wähler sozial “observiert” werden müssen damit diese nicht den Staat “bescheissen”.

Ihr verlangt dass die dümmste Kuh die sich selbst zum Schlachter geführt hat, nun auch noch selber das Messer ansetzt. Wieviel Dank Ihr da erwarten könnt – dafür müssten eigentlich 2 Finger reichen um das abzuzählen.

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Gesellschaftspolitische Visionen regeln sich in Deutschland, und wohl auf der ganzen Welt, von allein auf den Faktor Arbeit herunter. Die Arbeitslosigkeit steigt und die Anzahl der Stellen sinkt, und das seit Jahren. Haben wir vor Jahren noch bei 2 Millionen Arbeitslosen Angst vor Armut gehabt, haben wir uns heute bei 5 Millionen daran gewöhnt.

Betrachten wie die Aussichten von einem Grossteil der 5 Millionen ARbeitslosen bei ständigem Wegfall von Arbeitsplätzen  mit den Massnahmen die unser Staat so “dagegen” errichtet.

Fast schon verzweifelt rennt unser Merkel in dieser Krise den nicht rettbaren Arbeitsstellen mit unseren Steuermillionen hinterher. Was nichts nützen wird, weil insgesamt betrachtet auch nur ein Teil übrig bleibt, und zwar der rentable Teil eines Konzerns. Es ist eben ein Gesetz der kapitalistischen Arbeitsbeschaffung – vorhandene Arbeitsplätze müssen rentabel sein, ansonsten geht die Firma schlicht Pleite. Unrentable Arbeitsplätze sind also nur eine zeitlang mit Steuergeldern zu halten, sie fallen doch irgendwann weg.

Aber wie es immer so ist, die Hoffnung stirbt zuletzt. Doch was passiert mit den Millionen Bürgern die keine Arbeit mehr finden werden, weil es eben keine mehr gibt. Auch die Hoffnung das es viele neue Arbeitsplätze geben werde wenn alte wegfallen hat sich inzwischen erledigt. Es gibt sie nicht. Es gibt einige die dann mehr Qualitfikation erfordern, aber für die meisten wird es keine neuen geben. Das heisst die wenigen die noch Arbeit haben müssen den “Rest” mit ernähren.

Was hat unsere Regierung nun anzubieten ausser Schönheitspflaster für Grosskonzerne die unser Geld kosten?

NICHTS!

Keine Visionen, keine Alternativen, keine Aussichten die zum Beispiel einen Maschinenbauer dessen Maschinen demnächst, oder heute schon, eine andere Maschine baut.

Was für Zukunftsaussichten haben diese Menschen, unsere Mitbürger die jetzt und später ohne Arbeit sein werden? Zur Zeit haben sie die Aussichten bespitzelt und ausspioniert zu werden weil sie vielleicht ein paar Euro zuviel vom kargen “Staatslohn” kassieren könnten. Sie werden entrechtet und vorgeführt. Von allgemeinen Wohltaten wie z. B. Abwrackprämie ausgeschlossen und die Kinder von Arbeitslosen haben weniger Chancen auf Bildung und Förderung.

Wo sind die Denkansätze und Lösungsvorschläge der Parteien? Wo ist der menschliche Ansatz mit dem auch Mensch leben kann ohne Stigmatisierung weil er mit seinem alten Beruf nichts mehr anfangen kann? Erziehungsmassnamen von der JobCom können für einen 40-Jährigen wohl kaum eine erwachsene Antwort sein.

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