Medien


Ein Schafzüchter züchtet Schafe um dann aus dem Fell Wolle und anderes nützliche Zeug zu verkaufen, welche dann weiter zu edleren Teilen verarbeitet wird.

Ein Betreiber von Social Networks macht genau dasgleiche. Nur dass die Schafe keine Wolle geben, sondern ihre persönlichen Daten und ihre Ideen und ihre Kreativität an die Werbewirtschaft.

Verbraucherschützer warnen schon lange vor der Datenunsicherheit diese Systeme wie Facebook, Twitter und was es sonst noch so gibt. Umso unverständlicher erscheint es, dass soviele Leute unkritisch ihr persönliches Leben im Internet ausbreiten. Es scheint ein neuer “Trend” zu sein? Oder nutzt man einfach nur das Kommunikationsbedürfnis der Menschen arglos aus. Die Mehrheit der Nutzer hat wenig Sinn und Verständnis für die technischen Zusammenhänge. Gut gestylte Oberflächen geben Sicherheit, ein paar Bilder, was soll das schaden? Man will seinen Spass, auch wenn der sich auf möglichst viele Verfolger seiner scheinbar oberflächlichen Interessen bezieht.

Auf der anderen Seite steht ein ganzes Heer von Leuten die andere Interessen haben als nur “Spass”.  Sie sammeln die für die Werbewirtschaft wertvollen echten Daten von Personen und zielgerichtete Profile und Absatzmärkte zu erschliessen.  Das ist vielleicht nicht einmal das grösste Problem, aber man weiss eben nicht wo diese persönlichen Angaben mit vollem Namen und Adresse überall landen. Schliesslich leben diese Dienste vom Verkauf solcher verifizierten Daten. Und wer diese kauft, darüber hat man keine Kontrolle mehr.

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Da fährt eine Bischöfin der evangelischen Kirche betrunken, konkret mit 1,54 Promille Alkohol, Auto und wird dabei erwischt. Und schon ist es gross das Geschrei! Da ist in den ‘Schlagzeilen von Höllenfahrt und Sünderin die Rede.

Selbstverständlich ist eine Alkoholfahrt kein Kavaliersdelikt. Aber ich bin sicher das diese Fahrt eine wunderbare Ablenkung war für einen Sündenfall, den ich als den wesentlich schlimmeren empfinde. Dem jahrelangen Missbrauch von Schutzbefohlenen an katholischen Schulen und der erschreckenden Art und Weise wie die Kirche, namentlich die Jesuiten damit umgegangen sind.

Missbrauch von Kindern ist strafbar, genau wie eine Autofahrt unter Alkohol. Aber offenbar handelt es sich dabei schon um ein Kavaliersdelikt, den obwohl die Verantwortlichen davon wussten, wurde niemand zur Rechenschaft gezogen!
Keine Anzeige, kein Gerichtsverfahren, kein Gefängnis, stattdessen Versetzung an andere Schulen wieder mit Kindern.

Hier wurde vertuscht, weggesehen, gelogen und betrogen. Auch Menschen die für die Kirche arbeiten sind nur Menschen und machen Fehler. Und mir ist eine Bischöfin, die auch strafrechtliche die Konsequenzen ihrer Alkoholfahrt trägt lieber als Lehrer, die sich noch immer an Kindern vergehen können, weil die Kirche schweigt oder vertuscht.

Es ist ein Verbrechen, sich an Kindern zu vergehen, das gilt auch wenn man in der Kirche ist. Die Täter gehören bestraft, mit allem was das deutsche Gesetz dafür vorsieht.
Noch mehr bestraft gehören in meinen Augen allerdings die, die obwohl Sie davon wussten, es nicht zur Anzeige gebracht haben sondern vertuscht haben.  Diese Leute gehören ins Gefängnis, Kirche hin, Kirche her. Und das für möglichst lange Zeit.

Alkoholisiert Auto zu fahren ist schlimm und es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen die Bischöfin daraus zieht. Zumindest der weltlichen Gerichtbarkeit stellt sie sich. Ob weitergehende Schritte erforderlich sind kann nur Sie und die evangelische Kirche entscheiden.

Kindesmissbrauch kommt für mich gleich nach Mord. Und merkwürdigerweise hat es hier bisher keine Konsequenzen gegeben! Lediglich Versetzungen, sogar ins Ausland um der deutschen Gerichtsbarkeit zu entgehen, hat es gegeben.

Merke: Sünde ist kein Privileg der normalen Menschen, Sünde kann uns alle treffen!

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Hach, ist das schön was sich notorisch ignorante Politiker wieder ausgedacht haben um die Staatsräson zu verbessern. Kaum ist der Sturm vorbei wird “aufgeräumt”, und das unter dem Mantel des Jugendschutzes. Da sollen Provider und Webmaster verpflichtet werden nur noch Webseiten durchzulassen die auch mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet sind. Und diese soll in Staffeln von 0 bis 18 Jahre gehen. Wer nicht folgt wird mit hohen Geldstrafen belegt. Der Steuerzahler sollte Reisen nach China verweigern, denn da müssen diese Politiker, die konsequent Demokratie verweigern, gelernt haben. Wann kapieren diese weltfremden Leute endlich das Jugendschutz Eltern und Erziehersache ist und nicht als Zensurkeule für Erwachsene missbraucht werden darf. Wie soll ein Webmaster wissen ob seine Seite ab 0 Jahren “ungefährlich” ist. Was sind das alles für Theorien das Internet ein Kindernet zu sein hat?

Internet ist keine Spielwiese ab 0 Jahren, Internet ist ein Wirtschaftsmotor mit internationalem Austauch und kein Kinderspielplatz. Wenn Ihr den Jugendschutz ernst nehmen würdet, hätten Eltern und Erzieher mehr Mittel an der Hand ihre Schützlinge aufzuklären und eigene kindgerechte Filter zu installieren. Erwachsene zu zensieren um Jugendschutz zu praktizieren ist wohl das dümmste was einem angeblichen Demokraten einfallen kann.

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fordere ich jetzt mal so dreist wie diese Lobbyisten die Aussperrung von Menschen fordern. Warum? Weil diese Industrie zu dämlich ist ihre  Mitglieder vor immensen Verlusten zu beschützen. Wenn ich Zahlen lese wie auf 1 legalem Download kommen 10 illegale, dann hat diese Industrie nichts im Netz verloren. Dann sind 90% aller Dateien mit Musik, Film und anderen verwertbaren Dateien für den Konsum illegal. Damit hat sich diese Industrie ein Verweilen im Netz gründlich verscherzt. Wenn diese Lobbyisten nun auch noch fordern Leute vom Onlinegeschehen auszusperren (was hirnrissig weil unkontrollierbar ist), was haben dann diese Nasen noch im Netz verloren die ihren Mitgliedern 90% der Einnahmen durch die Latten gehen lassen?

Auf ganzer Linie versagt haben diese Manager und wollen nun die Fans dafür bestrafen, weil sie sich haben beklauen lassen. Warum klagt kein Künstler gegen diese Manager weil diese durch Dauerschlaf die Online-Absatzwelt ausser acht gelassen haben und dadurch ihren Fans erstmal garnicht die Möglichkeit gegeben haben legal einzelne Titel zu erwerben, obwohl es technisch diese Möglichkeiten schon lange gab. Man hätte schon ein bischen investieren  müssen, aber auch das wurde anderen überlassen, nämlich den Usern die durch ihre monatlichen Kosten die Leitungen und die Infrastruktur bezahlt haben und bezahlen.

Die “Bedürfnisse” der Entertainment-Industrie gehen inzwischen soweit dass diese ohne Gerichte (also unter Umgehung der normalen gesetzlichen Wege) Bürger vom Internet fernhalten wollen. Dazu wird sich hinter verschlossenen Türen mit Politikern getroffen um Internetteilnehmer “ohne Harmonisierung der Gesetze in den Mitgliedsstaaten” sanktionieren zu können.

So sehr ein Künstler ein Recht auf seine Vergütung hat, so sehr hat auch eine Verwertungsgesellschaft die Zeichen der Zeit zu sehen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken und hinterher zu jammern und anderen die Schuld zu geben. Fans, also die eigene Kundschaft, zu kriminalisieren ist das Dümmste was einem Lobbyisten einfallen kann. Ich hätte Verständnis dafür wenn auf internationaler Ebene Abkommen zustande kommen nach denen illegale Fileserver schnell abgestellt werden können, den Jungs auf die Finger geklopft, auch mit empfindlichen Strafen und der Downloadgemeinde klar gemacht werden würde – so nicht. Aber Jugendliche für ein paar Musikstücke in den Ruin treiben ist ja wohl das Letzte. Wäre ich Künstler würde ich der Verwertungsgesellschaft schon dafür die Rechte entziehen meine Kunst derart zu missbrauchen und einen Onlinespezialisten mit der Wahrung meiner Interessen beauftragen.

Man kann bei soviel Unverschämtheiten gegen die eigene persönliche Integrität garnicht genug Finger für ordentliche virtuelle Ohrfeigen haben. Dafür bin ich sicher nicht zur Europawahl gegangen um mir von den Lobbyisten meine Rechte als Bürger abnehmen zu lassen, indem Möglichkeiten geschaffen werden mir ohne Möglicheiten auf einen Rechtsweg bezahlte Leistungen beschneiden zu lassen, und das noch mit Hilfe von “Volksvertretern”.

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Australien denkt weiter über Netzsperren nach, die SPD bekommt auch mit Rückenwind von 130000 Petitionsunterzeichnern keine vernünftige Position zu Netzsperren gebacken.

Wen interessiert das eigentlich? Es geht doch nur um Leute die illegal Dateien verbreiten und Leute die illegales Zeug ins Internet laden.

Leider geht es doch um einiges mehr und die Gemüter neigen zu unsinniger Polarisierung.

Polarisierung für “gute Downloads,” natürlich nur solche die einer Industrie bezahlt worden sind und “schlechten Downloads”, das sind dann wohl diese welche von “illegalen Fileservern” stammen. Was ist ein illegaler Fileserver? Auch meine private Festplatte die ich teilweise für Freunde öffne?

Geht es nach den Verwertungsgesellschaften sind wohl alle Dateien die ihnen nicht bezahlt werden illegal, es könnte ja irgendwo eine Stimme von Michael Jackson dazwischen sein, Mitschnitte aus “Wer wird Superstar” oder irgendwelchen anderen kulturellen Sinnlosigkeiten oder Sinnkeiten die eigentlich niemanden interessieren ausser den Leuten die damit Kasse machen wollen. Es existieren Gruppen in jedem Land die das Recht gepachtet haben möchten im Namen der Künstler deren Fans zu kriminalisieren. Und wer dieser Industrie schadet sind natürlich die privaten Festplatten der Fans die Musik/Filmdateien ihren Freunden und Bekannten zur Verfügung stellen. Ich rede hier nicht von echten Raubkopierern die CD kopieren und verkaufen, auch nicht von Plattformen die im grossen Stil Dateien verbreiten, ich spreche hier von einem privaten Bereich welcher durch eine Lobby mit Hilfe der Gesetzgebung reglementiert werden soll.

Diese Lobbygruppe wird von Medien wie Presse, deren Anzeigenkunden, herkömmlichen Vertriebswegen und anderen Geldflüssen regiert. Die Lobbygruppe besteht aus vielen kleinen Gruppen welche am Markt von Produktion und Vertrieb im Entertainment beteiligt sind. Alle haben eines gemeinsam, sie haben die “private Raubkopie” als Umsatzsenker entdeckt.
Das Problem ist immer noch dass diese alteingesessenen Strukturen im Wanken sind und niemand so recht einzuschätzen mag wohin sie wanken.
Internet ist Kommunikaton und wurde nicht geschaffen um Lobbyisten und Industrieinteressen zu verteidigen. Und ich denke es wurde auch nicht geschaffen Menschen zu kriminalisieren, die einerseits Produkte kaufen sollen, aber wenn sie diese kaufen, nicht verwenden dürfen.
Ich darf zwar mit einem nicht zugelassenem Auto auf meinen privaten Gelände üben, aber nicht auf einer öffentlichen Strasse. Es dient der Sicherheit aller und das ist auch richtig so. Aber ich kann nicht Filesharer kriminalisieren weil sie auf ihren privaten Rechnern “nicht zugelassene” Dateien austauschen, die sie zwar gekauft haben, aber nun auf ihrem Rechner nicht verwenden dürfen indem sie Freunden ihre Neuerwerbung vorspielen. Sie bewegen sich im privaten Bereich, wenn ich Besuch bekomme, frage ich auch nicht die Gema ob ich meine CD diesem Besuch vorspielen darf.
In meinem Wohnzimmer bin ich dann ein legaler Nutzer, auf meinem privaten Rechner den ich mit meinen Freunden vernetzt habe, plötzlich nicht mehr. Dann bin ich kein Mensch mehr, sondern ein “illegaler Filesharer” und muss das auch noch beweisen, sonst wird mir ein Verbot ausgesprochen.
Welches denn, überhaupt ein Telefon nutzen zu dürfen oder das TCP/IP nicht mehr? Filesharing geht auch mit anderen Netzprotokollen.
Das in diesen Konflikten zwischen Privat und Kommerz nur zugunsten des Kommerz und für kriminalisierung der Nutzer entschieden wird, das kann nicht sein aus meiner Sicht.
Am besten macht man dann gleich ein Gesetz welches jeden Bürger verpflichtet sich selbst anzuzeigen wenn man 1. Musik hört von der man nicht sicher ist ob diese auch irgendwo gekauft wurde, und 2. jeden Internetbenutzer verpflichtet Dateien mit einschlägigen Endungen wie mp3, mpeg etc. nur durch Abklicken von 99Cent bei Abrechnungsprovidern anzuhören, egal ob ich meinem Freund zeigen will was ich aus meiner Amateurfidel gelassen habe oder ich mir kurz anhören möchte ob ich mir die CD auch kaufe die mir mein Freund in Hamburg kurz anspielt.

Es geht hier nicht einmal um Meinungsfreiheit, die ja auch vielen Politikern ein Dorn im Auge ist, weil sich Meinung eben sehr schnell übers Netz verbreiten lässt, es geht tatsächlich darum privaten Nutzern zu verbieten ihre CD in den Rechner zu legen und diese Freunden beim Onlinespiel oder anderen gemeinsamen Freizeitaktivitäten per Netz vorzuspielen, denn das ist wohl eine öffentliche Aufführung?

In letzter Konsequenz geht es genau darum den privaten Bereich zu kontrollieren, und dort “kriminelle Elemente” auszumachen, die sich erdreisten ihren Freunden an der gekauften Musik teilhaben zu lassen.

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Laut einer englischen Umfrage will nur jeder 20.ste für Onlineartikel und Onlinenachrichten zahlen. Das passt Medienmogulen nun garnicht, wen wunderts. Aber so ist das wenn man zu spät kommt, man muss sehen wie man sich in einen Markt mogelt von dem man bis dahin gedacht hat ihn ignorieren zu können. Wer wie ich das Internet noch aus den Kinderschuhen kennt und in diesen Zeiten versucht hat mit den Printmedien zwecks Kooperationen, Inhalte und Internetauftritten zu verhandeln, kennt die Arroganz mit der einige Verlagshäuser vorgegangen sind. Diese befanden sich in schöner Eintracht anderer Medienverkäufer die dachten das Wort digital bedeutet sowas wie “dünne Berguhr” (frei nach einem Sketsch mit Didi Hallervorden). Verlage und andere Medienindustrien haben nur partiell und temporär ins weltweite Netz investiert, alles was jetzt möglich ist, wurde nicht von den Medienmogulen geschaffen die jetzt ihren, aus meiner Sicht, dadurch ungerechtfertigten Tribut, fordern. Sie können von mir aus ihre ganze Onlineausgabe kostenpflichtig machen. Deshalb lese ich noch lange keine Zeitung die ich auch ohne Internet nicht kaufen würde. Früher haben mir die Überschriften mancher Illustrierte gereicht um mal eine Ausgabe zu kaufen. Im Internet würde mir das im Traum nicht einfallen, schliesslich hat die Community, von der auch die Printausgaben profitieren, genauso viel zu sagen und oft mehr und tieferes Wissen als derjenige der gerade in einer Zeitung schreibt. Dazu kommt noch ein Punkt, die Printausgaben schreiben oft “Gefälligkeitsartikel” für ihre Werbekunden, das wird online nicht anders sein. Und für einseitigen Journalismus, u. U. auch gepaart mit Lobbyismus, war ich sowieso noch nie bereit mein sauer verdientes Geld auszugeben und werde ich auch in Zukunft nicht.

Wer gut dokumentierte Abhandlungen, Reiseberichte, private wissenschaftliche Studien und andere Dokus deren Erstellung nicht billig ist, umsonst verkauft, egal wo, ist meines Erachtens einfach dumm und verheizt so seine Mitarbeiter, von daher ist das Ansinnen der Printmedien an sich ja nicht falsch.

Aber dort liegt dann auch die Chance vieler freier Journalisten im Internet Informationen und Meinungen zu schreiben die nicht von einem Werbekunden abhängig sind. Da zahle ich sicher auch gerne meinen Salär auf der Homepage des Reporters von dem ich weiss dass er unabhängig und fundiert berichtet. So wird die Print-und Medienindustrie weiter das Internet unterschätzen. Und – mal ehrlich, ich hoffe dass sie das weiterhin tun, damit haben viele andere unabhängige Leute Chancen für ihre Arbeit entlohnt zu werden, sei es mit eigener Werbung oder eben eigene Einnahmen für guten Journalismus.

Ich denke dass die Zeit der grossen Medienverlage ablaufen wird und diese sich dadurch dann selbst die verdiente Ohrfeige gegeben haben.

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sagt eigentlich erstmal nichts aus, aber es soll ein Doku, bzw. ein Wettlauf werden wer von den Studenten “die 50 voll” bekommt. Ja, was denn voll bekommt? Na Sexpartner, was soll es bei Studenten schon anderes geben. Die haben nichts anderes zu tun als sich durch die Semester zu bu**en, so scheint es. Jedenfalls ist eine solche Soap-Doku wohl bei Pro7 in Planung. Und wer steht schon auf dem Plan für Protest? Wer wohl, schwarzes Familienministerium (zumindest wird da nicht mehr von einer 7-fachen Mutter mit Haushaltshilfe geleitet), aber dafür wieder mit einer Pseudo-Volksfrau mit optimalem Linsenverschluss bei den echten Problemen die Familien in Deutschland haben, und natürlich die Kirchen, die meistens wie Blinde von Farben reden wenn es um Sexualität geht.

Bei den privaten Fernsehsendern geht es um Einschaltquoten, soviel ist klar. Ob diese Einschaltquoten nun mit Thema Nr. 1 oder mit Gewaltfilmen erreicht werden, beides ist aus meiner Sicht nicht das gelbe vom Ei. Aber warum schreit keine Vorzeigefrau und kein Kirchenoberer bei Filmen a la Terminator, Splattermist und diesen Talkshows in denen sich jeder gegenseitig gesteht fremd gegangen zu sein und der Sinn des ganzen Szenarios nur der Vaterschaftstest zu sein scheint. Den ganzen Nachmittag bis in den frühen Abend werden zerrüttete Beziehungen und vaterlose Kinder gezeigt, deren Eltern sich offensichtlich quer durch den Bekanntenkreis schlafen,  Leute die sich mit XXL-Frass vollstopfen und prügelnde Kinder machen. Scheinbar ist es hier wie mit dem Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Diese geplante Soap ist nur die Fortführung der blanken Fernsehrealität, bei der nun plötzlich Entscheider aufmucken weil es um Zahlen geht. Ob die Leute mit dem Vaterschaftstest weniger wechselnde PartnerInnen haben? Ich glaube das kaum. Oder was ist problematischer? Ständige Berieselung mit sich quer durch fremde Betten schlafende Talkshow-Teilnehmer welche nicht der Kaste mit Abitur angehören oder das sich die zukünftige Elite in ihrem Studentenleben “austobt”.

Doppelbödiger gehts kaum noch liebe Minister und ehemalige Minestranten.

Update:

Pro7 stellt die Produktion der geplanten Soap-Doku lt. Meldungen einiger Onlineausgaben der Printmedien ein. Fragt sich allerdings immer noch warum die so um unsere Moral besorgten Oberen sich nicht wegen der vielen Vaterschaftstests mokieren. Die Hengste und Stuten dürfen sich wohl ohne moralisierende deutsche Instanz “austoben”.

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Das Innenministerium führt längst Computer-Schnüffelei durch. Quelle

Aufgrund einer “Dienstvorschrift” von 2005 führen Geheimdienste schon längst Onlinedurchsuchungen durch. Dieses kam bei einer Anfrage der FDP heraus. Interessant, wo man als Normalo doch eigentlich davon ausgeht dass das Gesetzgebungsverfahren zu dem Thema eigentlich noch läuft. Da sind die Verschwörungstheorien derjenigen die nicht glauben wollen dass bei Sperrungen von Internetseiten ohne richterliche Kontrolle wirklich nur echte Seiten mit Dokumentationen von Kindesmissbrauch mit sexuellen Hintergrund gesperrt werden sollen natürlich total unangebracht. Wer das noch glaubt, hat wohl die letzten 20 Jahre im Dornröschenschlaf verbracht.

Seit Jahren werden klammheimlich und sogar mit Dienstanweisung eines Innenministers Grundrechtsbrüche begangen und alles ist ja nur für einen guten Zweck. Hut ab, so belogen habe ich schon lange nicht gefühlt. Es wird Zeit bei Ohrfeigen eine neue Kategorie einzuführen, nämlich Zensur.

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Räuber und Gendarm haben wir als Kind gespielt und uns gefreut wenn man mit dem Geburtstagsgeschenk (Cowboypistole) endlich einen Indianer “erschossen” hatten. Welche gute Sitte haben wir dabei gelernt? Es gibt Gut und Böse oder gute Menschen und böse Menschen. Im Spiel wurde es erarbeitet und wenn real der Spielkamerad  verletzt wurde, gab es Erklärungen, Erfahrungen und Gespräche – man hat gelernt was Schmerzen sind und warum man sich besser für Gut als für Böse entscheidet. Später mit dem Abstraktionsvermögen konnte man das auch auf andere Dinge übertragen, immer im Rahmen des gelernten was man eben nicht tut weil es andere schädigt.

Erwachsene sind immer noch “Spielkinder”, sei es Skat, Monopoly oder Mensch ärgere Dich nicht. Oder eben auch Rollen”Spiele” in dem viele Dinge, unter anderem auch Frust, abgebaut werden kann und viele gruppendynamische Regeln klarer werden – und es gibt Leute denen macht so etwas Spass. Sie sind erwachsen, haben gelernt Gut und Böse zu unterscheiden, bauen in Rollenspielen Aggressionen ab und beschäftigen sich auch sonst in der Freizeit mit ihren Familien und ihren Freunden. Dann gibt es Leute die Spiel und Realität offenbar weniger unterscheiden können als Kinder. Da will ein Politiker dieses Spiel, welches nur Erwachsene spielen dürfen, verbieten, weil es Töten von Menschen simuliert.

Irgendwie habe ich den Eindruck bei manchen Menschen gehen nicht nur die Haare mit dem Alter flöten, sondern eine gehörige Portion Verstand gleich mit. Was geht die Politik meine Rollenspielgewohnheiten an? Kommen die dann auch bald in mein Schlafzimmer und schauen was ich mit meiner Frau mache? Erst wollen mir verlaufene Feministinnen erklären warum meine Frau keine Pornos gut finden darf, nun kommt noch ein Mann daher und erklärt mir was ich sonst noch zu spielen habe – als ERWACHSENER!

Wobei ich die ganze Diskussion um die Machterhaltung und Aufstockung des BKA ja schon aussen vor lasse – geheime Listen hatten wir schon in der DDR. Hätte ich gewusst dass die BRD nun eine Neuauflage wird, hätte man diesen Geldeinsatz für die Wiedervereinigung ja sparen können. Es wurde ja auch schon angedacht die Reisefreiheit einzuschränken damit das Geld im Land bleibt. Cooles Land in dem man die Spiele der Politiker spielen muss und ein BKA aufpasst wo die Leute hinsurfen.

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Im Wahlkampf scheint ja offensichtlich alles erlaubt zu sein. Da darf das Bundesfamilienministerium mal eben unsere im GG festgelegte 3-Gewaltenteilung vergessen, dient ja einer guten Sache – scheinbar.

Irgendwie passt das auch zum Innenminister. Den stört unser GG (Grundgesetz) ja auch bei der Ausübung gegen Terror, deshalb muss man nicht Gesetze ändern, sondern das GG anpassen. Wer nichts zu verbergen hat – hat ja auch nichts zu befürchten. Wer also kein Terrorist, kein Steuerhinterzieher, kein Arbeitsloser und auch sonst nicht grossartig auffällt, kann ja nur dafür sein Rechte zu beschneiden. Und das es überaus lästig ist, dass Leute ihre Meinung sagen dürfen, kann man das auch gleich mit erledigen. Und da es heutzutage möglich ist seine Meinung frei zu publizieren ohne Rücksichten auf irgendwelche Anzeigenkunden, verwandtschaftliche Seilschaften in Wirtschaft und Politik und andere Lobbyzwänge, ist es an der Zeit hier mal ein bischen regulierend einzugreifen. Und zwar die Freiheit des Internets zu beschneiden. Als Argument nehmen wir dann mal das so ziemlich abscheuliste was man sich vorstellen kann, den MIssbrauch unserer Kinder, welcher mindestens genauso schrecklich ist wie bei einem Terroranschlag zu sterben. Wobei der Innenminister noch humaner erscheint, er verzichtet auf Szenarien von zerfetzten Körpern und hat endlich in der rechten Szene etwas aufgeräumt.

Was will unsere Bundesmutti nun? Ganz einfach, das es ja schon Gesetze gegen Missbrauch von Kindern gibt und die auch angewendet werden, muss noch ein Schmankerl fürs Volk obendrauf, sonst ist man wohl keine gute Mutter der Nation. Man versucht einen Vertrag zwischen Internetprovidern, die im Besonderen dem GG verpflichtet sind, weil sie das Fernmeldegeheimnis beachten müssen, und dem BKA, welches Bundesweit und International gegen Terror und Verbrecher ermittelt, zustande zu bringen in welchem festgelegt wird dass die Provider vom BKA erstellte Listen bekommen. Die Internetseiten auf dieser Liste sollen dann von den Providern gesperrt werden.

Entweder weiss unsere Familienministerin nichts von unserer Struktur und dem Grundgesetz oder sie will es nicht wissen. Das BKA soll also jetzt die Justiz ersetzen und die Internetprovider einen Vertrag unterschreiben in dem sie sich verpflichten das Fernmeldegeheimnis aufgrund von Listen, die Ermittlungsbehörden erstellt haben, zu brechen. Richter brauchen wir also jetzt nicht mehr?

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